Gedichte von Kindern – ein Weihnachtsbeitrag im Blog

In verschiedenen Gedichte-Workshops in Berlin und in Heiligendamm an der Ostsee habe ich die jungen Teilnehmer und Teilnehmerinnen gebeten, mir Texte für eine Sonderausgabe der Blog-Reihe „Gedichte für Kinder“ zu schicken, in der ich nun schon seit März 2015 allmonatlich einen Autor vorstelle, der Kinderlyrik schreibt. Aus all diesen Zusendungen habe ich 14 Texte für den Weihnachtsbeitrag der Blog-Reihe ausgewählt. Die Idee, sie als Weihnachtsbeitrag zu präsentieren, kam mir, als ich plötzlich ein wunderschönes Christkindgedicht geschickt bekam.

Geschrieben wurden die Texte von Schülern der Klasse 5c in der Elizabeth-Shaw-Grundschule in Pankow, den Schülern der 4b in der Grundschule am Barbarossaplatz in Schöneberg und von einem Jungen aus Braunschweig, den ich an der Ostsee bei einem Workshop kennenlernte.

Die Gedichte gehen am 10. Dezember online. Am besten hier einfach auf den Link gehen: http://www.dasgedichtblog.de/category/lyrik/gedichte-fuer-kinder/

 

Ein guter Freund ist tot

(c) Jan-Eike Hornauer

(c) Jan-Eike Hornauer

Er war ein sehr guter Freund, einer mit dem man wunderbar Gedanken austauschen konnte. Nicht nur über Lyrik, aber darüber ganz im Besonderen. Erich Jooß starb am 28. Oktober völlig überraschend in seinem Haus, nachdem wir uns Tage zuvor noch auf dem Seminar in Benediktbeuern und bei der Lesung im Münchner Literaturhaus aus Anlass des 25jährigen Jubiläums der Zeitschrift „Das Gedicht“ gesehen hatten. Er war ein sanfter und einfühlsamer Begleiter meiner Texte, er war ein kluger Berater und ein äußerst engagierter Unterstützer, wenn es um die Sache des Kindergedichts ging. Unser fortwährendes Gespräch ist urplötzlich abgebrochen. Natürlich hätte es nie ein Ende finden sollen und doch ist mir, als fehlte so vieles, was ich ihm noch so gerne gesagt, was ich von ihm noch so gerne gehört und erfahren hätte. Ich fühle eine tiefe Trauer, wenn ich daran denke, wie er mir beim Abschied ein letztes Mal zuwinkte.

30 Seiten Kinderlyrik in der Jubelausgabe von „Das Gedicht“

Endlich ist das Jubiläums-Heft der Zeitschrift „Das Gedicht“ ausgeliefert. 25 Jahre gibt es diese einzigartige Lyrik-Zeitschrift nun schon, die der poesiebesessene Anton G. Leitner, diesmal zusammen mit dem Dichter José F. A. Oliver, zusammengestellt hat. In der Jubelnummer geht es, wie könnte es anders sein, um das Thema Religion im Gedicht. Wie in der letzten Ausgabe, die 2016 erschien, gibt es auch diesmal, also zum zweiten Mal in dieser Zeitschrift, ein ausführliches Kapitel mit Kinderlyrik, in dem ich auf 30 Seiten fast 40 Gedichte von 34 Autoren vorstelle. Das voluminöse Gesamtheft hat diesmal übrigens – jubiläumsbedingt – einen Gesamtumfang von 224 Seiten (Rekord!) und kostet im Handel 14,00 €. Wer mehr über das Heft wissen will, muss nur den Link www.dasgedicht.de anklicken und landet auf der Website des Herausgebers.

Kasimir Karton ist auf der BEO-Shortlist

BEOJedes Jahr im Herbst wird der renommierte Kinderhörbuchpreis BEO in fünf Kategorien vergeben. Dieses Jahr ist das von mir übersetzte und geliebte Buch „Kasimir Karton. Mein Leben als unsichtbarer Freund“ der amerikanischen Schriftstellerin Michelle Cuevas (Fischer Verlag) unter den Nominierten: als vollständige Hörbuch-Lesung von Ulrich Noethen beim DAV (Der Audio Verlag). Neben „Kasimir Karton“ haben es in der Alterskategorie II (7-11 Jahre) noch zwei weitere Titel auf die Shortlist geschafft: „George“ von Alex Gino (gesprochen von Julian Greis, sauerländer audio) und „Nur mal schnell das Mammut retten“ von Knut Krüger (gesprochen von Andreas Fröhlich bei Silberfisch). Nun heißt es Daumen drücken für meinen unsichtbaren Kasimir, auf dass er dem wunderbaren Sprecher Ulrich Noethen diesen mit 5.000,00 € dotierten Preis einbringt – und dem Buch, der CD-Produktion, der Autorin Michelle Cuevas und mir als Übersetzer weitere Aufmerksamkeit. Mehr zu den nominierten Hörbüchern und zum Preis findet sich unter www.kinderhoerbuchpreis.de

Kasimir Karton in der 2. Auflage

jKniIYUEs gab erst immer wieder Buchhändlerinnen, denen das Cover von meinem Lieblingsbuch „Kasimir Karton. Mein Leben als unsichtbarer Freund“ nicht gefiel. Das Buch der Amerikanerin Michelle Cuevas sei deshalb schwer verkäuflich, hieß es. Aber offenbar stimmt die Kritik nur bedingt. Denn nach knapp vier Monaten ist das schöne Buch von einem unsichtbaren Freund, der sich selbstverwirklichen und sein eigenes Leben leben möchte, bereits in der 2. Auflage.