Gedi, Geda, Gedichte sind ausgeliefert

Endlich ist das Buch da. Seit dem letztjährigen „Helgoländer Dichtertreffen“ zu Ehren des berühmten Kollegen und Kinderdichters James Krüss, der nun, am 31. Mai, 100 Jahre alt geworden wäre, warten Michael Augustin, Mona Harry, Nils Mohl, Lena Raubaum, Arne Rautenberg, Manfred Schlüter und ich auf das Ergebnis unserer viertägigen Schreibstunden und Diskutierrunden in einer der schönen Hummerbuden am Hafen, wo wir 56 Texte zusammengetragen haben, die mal klar und deutlich, mal versteckter und leiser in Verbindung zu Krüss und zu Helgoland treten. Heute kamen die Belegexemplare per Post und hier in der Buchhandlung Oliva liegen auch schon die ersten. Die wunderbaren Bilder im Innern wie auch das phantastische Cover von Henrike Wilson springen einen förmlich an. Und bei Thalia und Dussmann (Berlin), aber auch bei Lovelybooks ist das Buch mit 5 Sternen empfohlen. Riesengroße Dichterfreude! Dem Atrium Verlag sei Dank.

Leipziger Bücherfest mit „Gedi, Geda, Gedichte“

Offiziell kommt das Buch erst am 8. April in die Läden, aber auf der Leipziger Buchmesse lagen am Atrium-Stand bereits Vorabexemplare von unserem Band „Gedi, Geda, Gedichte“ aus. Es ist das tolle Buch zum 100. Geburtstag des Kinderdichters James Krüss, das wir letztes Jahr auf Helgoland – wo Krüss geboren wurde – in einer Hummerbude am Hafen erdichtet haben. Dem Atrium Verlag war es noch in letzter Minute gelungen, einen Slot von einer halben Stunde auf der Messe zu ergattern und Michael Augustin und ich konnten in der Lesebude in Halle 3 dem interessierten Publikum erzählend und lesend einen ersten Einblick in unseren Gedichtband mit den phantastischen Bildern von Henrike Wilson geben – mit großem Erfolg. Und wie das auf Messen so ist, wo sich Hunderte Schriftsteller und Schriftstellerinnen umtun, kamen unsere Mitdichter Mona Harry, Nils Mohl und Arne Rautenberg vorbei und halfen uns kräftig feiern. Ein paar Einblicke in die Präsentation findet ihr HIER. Fotos und Videos hat Mona Sheikh vom Atrium Verlag gemacht. Tausend Dank!

„Sommernacht“ mit Johannes Öllinger

Vor ein paar Jahren hat der wunderbare Sänger und Gitarrist Johannes Öllinger ein Gedicht von mir vertont – als kleines Unterhaltungsstück, gesungen und gespielt während der Verleihung des Großen Preises der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach. Das Gedicht mit dem Titel „Sommernacht“ erschien in meinem ersten Kindergedichtband „Unsinn lässt grüßen“ aus dem Jahr 2012. Das Buch ist vergriffen, das Gedicht lebt weiter, jetzt auf YouTube – auf großer Bühne. Wenn du es hören willst, klick HIER.

Und jeden Morgen ein Gedicht – ein Eselsohr-Adventsplakat

24 Eseleien – Gedichte für das Weihnachtsheft der Kinder- und Jugendliteraturzeitschrift „Eselsohr“, alle abgedruckt auf einem großen Plakat mit eben 24 (nummerierten) Feldern, das lässt einen natürlich sofort an einen Adventskalender denken. Und jeden Morgen ein Gedicht, so lautet die Idee und genauso sollte es ja sein. Überall, im Kindergarten, in der Schule … und natürlich zu Hause. 24 Autorinnen und Autoren haben sich an der Idee beteiligt und mal weihnachtlicher, mal eseliger gedichtet, mal ganz literarisch, dann wieder ganz spielerisch (was ja auch literarisch sein kann). Gedichte für alle, die ganze Familie. Auch die Erwachsenen sollen an diesem Adventskalender der Zeitschrift „Eselsohr“ Freude finden und mit Lust das nächste „Eseltürchen“ öffnen. Auf diese Weise entdeckt man wunderbare Dichterinnen und Dichter wie Arne Rautenberg, Carolin Callies, Heinz Janisch, Michael Hammerschmid, Regina Schwarz, Jutta Richter, Paul Maar, Nils Mohl etc. – und auch mich. Große Ehre. Auf der Rückseite werben Gedichtbände der Autorinnen und Autoren zum Weiterlesen, damit es auch jenseits der Adventszeit und durch das ganze neue Jahr hindurch heißen kann: Und jeden Morgen ein Gedicht!

Ans Meer, ans Meer!

Großer Umzug von den Voralpen an die Nordsee. Nach fast 30 Jahren ziehe ich mit meiner Frau aus München fort nach Cuxhaven. Viele Gründe haben uns zu dem großen Schritt bewogen. Nicht zuletzt aber war es die Sehnsucht nach Meer. Die Möwen haben uns immer lauter gerufen. Vom 15. September an können wir nun vom Fenster aus hinter dem Deich die großen Pötte vorbeifahren sehen Richtung Hamburg oder hinaus in die weite Welt. Ich hoffe jedoch, dass uns die vielen Verbindungen im Süden bleiben werden, meine Münchner Verlage weiter an mich glauben und ich manche der schönen Orte, an denen ich Lesungen hatte und liebenswerte Veranstalter und Veranstalterinnen kennenlernen durfte, vielleicht auch vom fernen Cuxhaven aus noch mal bereisen darf, um mit Kindern Gedichte zu feiern.