Laudatio jetzt auch gedruckt

Im Oktober 2018 wurde ich in Volkach mit dem Großen Preis der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Mein Dichterfreund und -kollege Michael Augustin hat damals eine wunderbare Laudatio zu meinen Kindergedichten und meinem Engagement um die Kinderlyrik gehalten. Jetzt kann man diese Laudatio endlich im soeben erschienenen Jahrbuch der Akademie nachlesen, das – herausgegeben von Gabriele von Glasenapp, Claudia Pecher und Martin Anker – unter dem Titel „Vom Sprachmeertauchen und Wunschpunkterfinden“ beim Schneider Verlag Hohengehren erschienen ist (ISBN 978-3-83402-120-5).

Preisträger und Laudator in Volkach 2018, zusammen mit der Illustratorin Sabine Kranz

MÄUSEKINO für den Unterricht

In der Zeitschrift „Grundschule aktuell“ ist gerade ein schöner Artikel von Professor Michael Ritter von der Universität Halle-Wittenberg erschienen. Inder Februar-Ausgabe präsentiert er meine Arbeit als Kinderlyriker und stellt das Buch MÄUSEKINO vor, das sich ideal für den Einsatz im Unterricht der 3.-4. Grundschulklassen eignet. Denn schließlich enthält der Band ja viele Gedichte, die ich mit Schülerinnen und Schülern dieser Altersgruppe gemeinsam geschrieben habe. Das Interview zu dem Artikel entstand nach einer Lesung in Halle im Germanistischen Institut der Uni während eines Gesprächs mit Studentinnen und Studenten.


Blog-Lyrik präsentiert

In der aktuellen Ausgabe der Kulturzeitschrift „Literatur in Bayern“ (Heft 142) gibt es einen Artikel von mir über meine Kinderlyrikreihe im Blog der Zeitschrift DAS GEDICHT. Eigentlich war der Text schon zum fünfjährigen Jubiläum der Reihe im März 2020 geplant, dann war der Mai angepeilt, weil ich da den 60. Autorenbeitrag online gestellt habe. Inzwischen sind wir eigentlich bereits bei der 70. Dichtervorstellung (mit Andrea Karimé), nicht mitgerechnet die vier Sonderausgaben, in denen ich Gedichte von Kindern bzw. – zur Fußball-WM 2018 – Fußballgedichte präsentiert habe. Und es geht immer weiter. Bis zum Sommer sind schon alle Beiträge fertig. Dann sind es 75 + 4. Dass im Moment gerade keine Beiträge online gehen, liegt, wie so vieles in diesen Tagen, am Corona-Lockdown. DAS GEDICHT-Verleger Anton G. Leitner hat sich bis zum Lockdown-Ende auf die Blog-Reihe „Lockdown-Lyrik“ beschränkt. Auch die ist aber sehr, sehr lesenswert, deshalb hier der Link.

Gedicht des Monats Februar

Wo ist der Mond?

Wo ist der Mond?
Sein Haus seit Tagen unbewohnt.
Ich such nach seiner Spur im Feld,
ein Hund schlägt an und bellt.

Wo ist der Mond?
Sein Haus seit Tagen unbewohnt.
Der Himmel trägt ihn nicht im Mund.
Es jault von fern ein Hund.

Wo ist der Mond?
Sein Haus seit Tagen unbewohnt.
Der Raps scheint mondgelb in der Nacht.
als hielt er schweigend Wacht.

Wo ist der Mond?
Sein Haus so unbewohnt.
Ein kleiner Stern fällt
und ein Hund erzählt.

Verspätete Meldung

Längst wollte ich vom Lyrischen Adventskalender der Volkacher Akademie berichtet haben, in dem man zurzeit Tag für Tag ein Kindergedicht hören kann – von Paul Maar oder Georg Bydlinski, von Franz Hohler oder Arne Rautenberg, von Michael Augustin, Heike Nieder oder von mir und wer da noch so alles kommen wird.

Es sind wirklich zauberhaft schöne Gedichte, die da aus dem Adventskalender klingen. Also schnell ran an den Kalender und das nächste Türchen aufklappen. Übrigens: Dieser Kalender hat 26 Türchen – bis zum 2. Weihnachtstag. HIER ist der Link.